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Führungskräfte spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Good Company - Quelle: Sopra Steria

Führungskräfte spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Good Company - Quelle: Sopra Steria

Good Company

Ethische Führung gewinnt in Unternehmen an Relevanz

Bei der Etablierung von tugendhaftem Verhalten in Wirtschaft und Verwaltung sind die Mitarbeitenden in Führungspositionen der zentrale Faktor. 84 Prozent der Entscheider:innen in Unternehmen und Behörden sind der Ansicht, dass ethisch korrektes Handeln bei den Führungskräften anfängt. Monetäre Anreize für werteorientierte Führung fehlen allerdings. Das ergibt die Studie Managementkompass Survey Good Company von Sopra Steria, Hamburg. Die Studienreihe erscheint dreimal pro Jahr. Für diese Ausgabe wurden im September 2023 insgesamt 371 Entscheider:innen aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung in Deutschland befragt.

"Unternehmen und Behörden wirtschaften auf Dauer solider, wenn es ihnen gelingt, eine klare Positionierung, eine starke Marke und eine Wertschöpfungskette aufzubauen, die auf einem stabilen Wertegerüst basiert. Die Etablierung von ethisch korrektem Verhalten, das die gesamte Belegschaft verinnerlicht, ist eine wichtige Grundlage hierfür", sagt Ulf Glöckner, Head of Sopra Steria Next, der Managementberatung von Sopra Steria.

Für die Mehrheit der Befragten (60%) ist die regelmäßige Kommunikation wichtiger Unternehmenswerte die wichtigste Maßnahme, diese Werte zu verankern. Für 49 Prozent sind die Führungskräfte die zentrale Stellschraube: Aus ihrer Sicht werden Werte in Wirtschaft und Verwaltung am besten dauerhaft gelebt, wenn Führungskräfte als Botschafter fungieren und dafür entsprechend geschult werden.

"Nur wenn Führungskräfte Werte wie Fairness, Respekt und Verantwortung ihren Teams vorleben, können Unternehmen und Behörden Mehrwerte aus einer Good-Company-Strategie erzeugen. Ihre Rolle als Wertebotschafter ist nicht zu unterschätzen", so Glöckner.

Boni-Reform unterstützt wertebasierte Managementkonzepte

Über Schulungen hinausgehende Maßnahmen wie Incentivierung und Zielvereinbarungen werden derzeit nur sehr selten genutzt. Lediglich neun Prozent der befragten Unternehmen und Behörden knüpfen Boni an das Erreichen ökologischer Kennzahlen, um nachhaltiger zu werden. Sechs Prozent knüpfen Boni an soziale Kennzahlen und sieben Prozent an das Erreichen von Governance-Kennzahlen.

"Vor allem bei Veränderungen helfen Anreize. Zahlreiche Unternehmen und Behörden nutzen heute die Möglichkeit der leistungsorientierten Vergütung, um Geschäftsziele zu erreichen. Dieses Instrument sollten sie ebenfalls für ESG-Ziele häufiger anwenden und beispielsweise einen niedrigen Energieverbrauch, eine geringe Abfallmenge oder auch die Diversität der Belegschaft stärker incentivieren", rät Glöckner. "Mit der Verknüpfung von Bonuszahlungen und ESG-Zielen unterstreichen Unternehmen deutlich die Bedeutung eines ethisch korrekten Verhaltens der Führungskräfte und stärken ihre Rolle als Wertebotschafter nach innen und außen."

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vg 07.02.2024